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![]() ![]() ![]() ![]() Golf-Physiotherapeutische Denkansätze aus der Praxis (Teil 3)von Dieter HochmuthDer Treffmoment (Impact) ![]() Das Ende des Golfschwungs (Finish) ![]() Es muss gelingen, den Schwung mit Hilfe der Muskelketten zu bremsen, denn dann entstehen im Körper geringere Drehmomente als bei der Bremsung mittels ligamentöser Strukturen. Dadurch könen schädliche Belastungen auf die LWS und BWS (Facettengelenke) verhindert werden. Funktionelle Anatomie - Durchschwung bis Ende des Golfschwungs (Finish) - ausgewählte Muskeln Der M. erector spinae richtet den Oberkörper auf. Der M. glutaeus maximus trägt zur Streckung des Hüftgelenks bei. Beide Muskeln arbeiten in dieser Phase konzentrisch. Der M. rectus abdominis unterst?ie Balance des Oberkörpers, wobei die Glutaeen mit M. tensor fasciae latae/M. tractus iliotibialis und dem M. tibialis anterior auf der linken Seite den Unterkörper beim Ende des Golfschwungs stabilisieren. "C-Position" - häufigster Fehler bei der Ansprechposition (Setup)![]() Daraus ist zu schließen, dass bereits golfspielende Personen aber auch gerade mit dem Golfspiel beginnende Personen, mit dieser Muskeldysbalance ihre Ansprechposition ausführen. Aus dieser "C-Position" ergeben sich bei der Ausführung des Golfschwungs verschiedene Ausweichbewegungen, die früher oder später zu Beschwerden oder Verletzungen führen können. Mit diesen Beschwerdebildern werden wir in der Praxis konfrontiert (Abb. 10). Funktionelle Anatomie und Körperhaltung Das Becken ist nach posterior aufgerichtet. Diese Beckenposition begünstigt den Verschleiß der lumbalen Bandscheibe (4). Die Wirbelsäule ist in Flexion und die Halswirbelsäule in Extension. Es kommt zu einer Dysbalance von Agonisten und Antagonisten. Die folgende Muskulatur nimmt starken Einfluss auf die Stellung und Beweglichkeit des Beckens. Die möglichen Auswirkungen und ihre Folgen sind aus Golf-Technischer und Golf-Physiologischer Sicht nicht unerheblich. Der M. biceps femoris und M. iliopsoas sind verkürzt. M. glutaeus maximus und medius sind abgeschwächt. Das Lig. ischiofemorale und die Ursprungssehne des M. rectus femoris sind in Dehnung. Der übergang zwischen der unteren Brustund Lendenwirbelsäule wird abgeflacht; dadurch entsteht Druck auf die Facettengelenke (4), und die Rumpfdrehung wird beim Auf- und Abschwung erheblich eingeschränkt. Im Bereich des Rumpfes sind M. erector spinae, M. rectus abdominis und die Mm. obliquui abdominis internus und externus schwach und verkürzt. Im Schultergürtelbereich ist der M. serratus anterior und die Mm. rhomboideen abgeschwächt, wobei der M. levator scapulae, M. pectoralis major/minor und der M. transversus thoracis verkürzt sind (Abb.10). Mögliche Auswirkungen auf den Golfschwung bei Defiziten ![]() ![]() GPT-Quickt Test/ Pro von M. pectoralis major/minor Ausführung: Mit der rechten Hand an den Türstock Widerstand geben und das Becken rechts nach vorne führen. In der möglichen Endstellung ca. 20-30 Sekunden verweilen. Der Arm wird in verschiedenen Ebenen positioniert um die drei Anteile des M. pectoralis major (Pars clavicularis, Pars sternocostalis und Pars abdominalis) zu erreichen. Die übung wird beidseitigt durchgeführt (Abb. 12). GPT 3D Golfpower Übung ![]() Weitere, zu Beschwerden führende Ansprechpositions-Muster (Setup-Positionen), sind die sogenannte "S-Position" und "i-Position". >> Lesen Sie hier weiter: Golf-Physiotherapeutische Denkansätze 4 >> Zurück zu: Golf-Physiotherapeutische Denkansätze 2 >> Zurück zu: Golf-Physiotherapeutische Denkansätze 1 ![]() Dieter Hochmuth Präsident der European Association GolfPhysioTherapy e.V. Gründer des Ersten Institutes für golfspezifische Fortbildungen Sportphysiotherapie & Biomechanik Sportmed-Pro.eu Head-Instructor Golf-Physio-Trainer® Sportphysiotherapie des DOSB (Liz. seit 1980) jahrzehnte lange Erfahrung in Amateur- und Profisport Fußball-Tennis-Golf (Fußall-Bundesliga, ATP-Tour Tennis, Golf) © 2020 golf for business - Die Inhalte dieser Seite sind urheberrechtlich geschützt. Alle Rechte, insbesondere die der Vervielfältigung, der Übersetzung und der Verwendung in elektronischen bzw. mechanischen Systemen behält sich der Urheber vor. Eine Nutzung der Texte bedarf unserer vorherigen schriftlichen Zustimmung. Entsprechende Anfragen senden Sie bitte an info@golf-for-business.de
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![]() Golftipp: Golfschwung (2)Beim Golfschwung entsteht mit dem richtigem Timing in der Abwärtsbewegung ein Peitschen-Effekt. Dieser entsteht durch eine mit dem Rückschwung aufgebauten Spannung. Dazu sollte das hintere Bein möglichst nur wenig bewegt werden. Der Schläger wird allein durch das Aufdrehen der Schulterlinie über den Kopf geführt. Dies geht mit einer Gewichtsverlagerung nach hinten einher. Der Durchschwung wird dann mit einer Gewichtsverlagerung nach vorne mit gleichzeitiger Hüftdrehung eingeleitet. Die Arme folgen diesem abrupten Impuls automatisch und bauen dabei immer mehr Geschwindigkeit auf. |
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