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Anleitung für einen wissenschaftlich optimierten Golfschwung

Der perfekte Golfschwung

Von sich zu behaupten, man habe einn großartigen oder auch nur guten Golfschwung, ist die eine Sache. Aber perfekt? Welcher Golfschwung ist perfekt? Sind wir nicht alle unterschiedlich und schwingen wir daher nicht auch alle anders? Von daher kann es den perfekten Schwung doch gar nicht geben. Natürlich kann ma so argumentieren.
Jetzt muss man aber zunächst "perfekt" definieren. Man sollte es nicht so verstehen, dass der perfekte Golfschwung auch gleichzeitig immer die maximale Präzision und die physikalisch maximal möglichen Weiten garantiert. Und das jedesmal. Wir reden hier immer noch vom Golfspiel. Da gibt es unzählige Faktoren, die das Spiel beeinflussen. Selbst beim Iron-Byron, einem Schlag-Roboterarm, werden nicht alle Bälle an exakt der selben Stelle landen, selbst wenn die Schwungbewegung wirklich immer exakt gleich ist.

Da wir in der Tat alle ein klein wenig unterschiedlich gebaut sind, werden auch zwei Spieler, die den perfekten Golfschwung beherrschen immer noch unterschiedlich spielen. Auch zwei gleich große Sprinter mit gleich langen Beinen und gleichem Gewicht, werden unterschiedlich schnell laufen, wenn deren Muskel unterschiedlich am Knochengerüst des Körpers fixiert sind.

Weltrekord als Maßstab

Natürlich sollten großen Worten auch große Taten folgen. Beim Golfschung hält derjenige, der diese perfekte Schwungmethode entwickelt hat, auch den Weltrekord für den längsten Abschlag, der je bei einem Profi-Golfturnier gespielt wurde. 471 Meter bzw. 515 yards stehen seit 1974 im Guiness Book of World Records. Mike Austin war der Golfer, der im Alter von sagenhaften 64 Jahren, diese Weite in Las Vegas erzielt hat. Es war also kein Schlag von irgendeiner Klippe, allerdings hat der Rückenwind sicher geholfen.
Mike Austin hat den Golfschwung über Jahre analysiert und wissenschaftlich erforscht. Als studierter Ingenieur und Kinesiologe brachte er das nötige Wissen aus den Bereich Physik und Anatomie mit, um seinen Schwung immer weiter zu perfektionieren. Was er aber trotz all dieser Kenntnisse nie hin bekommen hat, war das Putten. Selbst bei seinem Rekord-Abschlag ging er am Ende mit einem Bogey vom Grün.

Das andere wagen - besser Golfen!

Der perfekte Golfschwung heißt, physikalische Kräfte und Körperhebel so miteinander zu verknüpfen, dass am Ende ein bestmögliches Ergebnis dabei heraus springt. Mike Austin besaß die idealen Körperhebel, um mit Hilfe dieser Schwungtechnik einen Weltrekord zu erzielen, der bis heute unerreicht ist, und selbst mit den modernen Golfschlägern und vor allem Golfbällen nicht. Mit der heutigen Ausrüstung wäre für ihn sicher eine Distanz von 500 Metern möglich gewesen.

Das klingt unglaublich. Daher folgen an dieser Stelle jetzt zwei Zitate.

"Kühner als das Unbekannte zu erforschen, ist Bekanntes zu hinterfragen."
Johann Kaspar Lavater
Schweizer Schriftsteller, Philosoph und reformierter Pfarrer aus der Zeit der Aufklärung.

"Kühner als das Unbekannte zu erforschen, kann es sein, das Bekannte zu verwerfen."
Alexander von Humboldt
Deutscher Naturforscher und Gelehrter

Es ist leider allzu typisch für uns Menschen, unglaublichen Dingen zu misstrauen und lieber auf bekannten Pfaden zu wandeln. Für viele ist der perfekte Golfschwung nur ein Mythos. Aber während es den Yeti, das Ungeheuer von Loch Ness und Meerjungfrauen eher nicht gibt, war Mike Austin ein realer Golfer, der leider nur das Pech hatte, seine Schwäche um und auf dem Grün zu beheben.

Außerdem war er aufgrund seiner oft sehr bestimmten Art, sicher nicht der beliebteste Vertreter der Golflehrer-Zunft. Daher hat er mit seiner Golfschwung-Technik auch bei der PGA niemanden begeistern können. Verstanden hat den Schwung eh keiner, andere Schwungideen fanden mehr Anhänger. Ein Mehrheitsentscheid über die von allen zu unterrichtende Methode führt aber immer dann zu einem suboptimalen Ergebnis, wenn eine schlechte Methode über die Mehrheit verfügt. Und so liegen heute zwischen dem, was PGA Golflehrer unterrichten und das, was man als den perfekten Golfschwung bezeichnen kann, leider Welten.

Auf zu neuen Ufern

Was können Sie verlieren, wenn Sie sich beim Golfschwung einmal auf ein neues Terrain begeben? Zu Ihrem alten Schwung kommen Si schnell zurück. Zur Not. Aber das wird kaum passieren, denn selbst wenn Sie den perfekten Golfschwung nur zum Teil in Ihr Golfspiel integrieren, werden Sie sehr viel besser werden.
Natürlich erhalten Sie dabei zahlreiche Anleitungen, die so gar nicht in Einklang mit dem zu bringen sind, was Sie vorher von Ihrem Golflehrer gehört oder in einem schlauen Buch gelesen haben. Da beide Quellen Sie aber bisher nicht ans Ziel Ihrer Golfwünsche gebracht haben, ist es jetzt vielleicht doch angebracht, etwas kritischer mit alten Zöpfen und Dummschwätzern umzugehen.

Alle Tipps beruhen auf eigenen Erfahrungen des Autors, der jahrelang zum Golf Instructor nach der Mike Austin Methode ausgebildet wurde. In Europa gibt es niemanden, der über mehr Wissen bezüglich dieses Golfschwungs verfügt, nachdem Jaacob Bowden von der Schweiz wieder zurück in die USA gegangen ist. Einzig Olivier Schmitt ist ebenso in der Lage alle facetten dieses Schwungs zu erklären. Alle anderen Golflehrer in Europa, die sich rühmen, den Mike Austin Schwung zu kennen, haben weit weniger Kenntnisse. Wir haben nachgefragt. Einen Ausbildungsnachweis aber nie erhalten.

Während also die Golfschwung-Anleitung für Anfänger in der Rubrik "Golfschwung konventionell" noch von einem PGA-Teaching-Pro kontrolliert wurden, distanziert sich der Autor hier ganz entschieden von einigen dieser Lehrmeinungen.




Ein Golfschwung für jedes Alter

Wer Golfspielen im Kindesalter erlernt hat, verfügt auch im Alter über eine dem Golfschwung begünstigende Beweglichkeit. Wer erst mit Vierzig zum Golfen kommt, hat da deutlich mehr Probleme. Außerdem sind Vorschädigungen möglich. Eine optimale Golfschule sollte darauf Rücksicht nehmen. Unter Umstände ist die Beteiligung eines Golfphysiotherapeuten sinnvoll. Auf jeden Fall sollte der Schwung den menschlichen Körper nicht auf ungesunde Weise an Grenzen bringen, die für ein gutes Ergebnis auch nicht notwendig sind.

Auch dies ist ein wichtiges Argument für unsere Anleitung. Die Mehrzahl der Golfer fängt mit diesem Sport im Alter von wenigstens 35 Jahren an. 38 Prozent sind sogar über 45 Jahre alt. Die meisten Golflehrer werden schon im Kindesalter den Golfschläger geschwungen haben, dürften also nicht aus eigener Erfahrung um die Probleme eines Menschen wissen, der erst im reiferen Alter diesen technisch anspruchsvollen Sport in Angriff nimmt. Daher sollte der Golfschwung die körperlichen Voraussetzungen in optimaler Weise nutzen. Wie sagen Ihnen hier, wie das geht. Stufe 1

Das Setup

Wer glaubt, nachdem er nun schon einige Jahre spielt, wird er hier zu einem optimalen Ergebnis für sich gekommen sein, kann gehörig auf dem Holzweg sein. Allerdings gibt es hier nicht viel mehr zu sagen als dies schon im Abschnitt "Golfschwung konventionell" getan wurde.

Ein zu schmaler Stand ist genauso ungünstig wie ein zu breiter. Beim schmalen Stand verlieren Sie zu leicht die Balance und die ist nunmal enorm wichtig. Der zu breite Stand verhindert dagegen eine einfache und schnelle Drehung der Hüfte bei gleichzeitiger Gewichtsverlagerung in Richtung Ziel.

Schulterbreit ist eine gute Orientierung. Bei den längeren Schlägern darf es etwas mehr sein, bei den kurzen auch etwas weniger. Der dem Ziel abgewandte Fuß sollte schon senkrecht zur Ziellinie stehen, um mehr Körperspannung im Rückschwung zu ermöglich. Der dem Ziel zugeneigte Fuß kann dagegen mit der Fußspitze ein wenig in Richtung Ziel versetzt werden. Diese leicht offene Position kann eine Erleichterung für das Erreichen der Endposition bedeuten, wenn der Spieler entweder etwas weniger beweglich ist oder aufgrund von Rücken oder Knieproblemen hier ein "Entgegenkommen" benötigt.

Außerdem ist es sinnvoll, gerade bei kurzen Eisen die Hände schon in der Ansprechposition vor dem Ball zu platzieren. Man schaut also schräg über den Schaft auf den Ball. Mehr zur Ansprechposition und dem Take away in der Rubrik "Rückschwung".



Die Basis

Der Griff

Viel wichtiger für einen guten Golfschwung ist aber der Griff. Hier gibt es keine Abweichungen oder Toleranzen. Wer beim Griff trickst, um damit einen schlechten Schwung auszugleichen, wird nie vernünftig Golf spielen. Leider lassen die meisten PGA Golflehrer hier viel zu viel durchgehen oder schlimmer, empfehlen selber andere Griffhaltungen, um ihrem Schüler und natürlich sich selbst etwas Gutes zu tun. Wer verschafft sich nicht gerne das Image eines Wunderheilers und Schwung-Gurus, der schon nach einer Trainerstunde den Schüler wieder gerade spielen läßt? Diese Erfolge sind aber meistens nicht von Dauer, weil das Problem des fehlerhaften Golfschwungs nicht behoben, sondern durch einen zweiten Fehler (schlechter Griff) überlagert wurde.

Im Durchschwung geht es um Geschwindigkeit. Die ist umso höher, je lockerer man dabei ist. Im lockeren Zustand gibt es aber nur eine natürliche Handposition. Diese darf für den Griff nicht verändert werden. Im Grunde greift man den Griff so, als ob man in die Hände klatschen wollte. Seien Sie bitte beim Griff sehr genau. Der Durchschwung daurt nur 0,3 Sekunden. In dieser kurzen Zeitspanne lassen sich Fehler beim Griff nicht mehr korrigieren. Wer in seine rechte Hand blicken kann, hat sich einen Griff angewöhnt, der den Slice minimieren soll. Leider achten zu wenige Golflehrer darauf.

Natürlich kann man nicht alle PGA Golflehrer kennen. Davon gibt es ja auch über 1.300 in Deutschland. Das vernichtende Urteil über Golflehrer in Deutschland beruht auf eigenen Erfahrungen kombiniert mit dem Unfug, den einige führende Golflehrer auf Schulvideos und im Fernsehen so zum Besten geben. Schließlich geben wir hier damit auch nur das wieder, was mittlerweile viele Playing Pros äußern. Die Profis spielen ganz anders als es Golflehrer ihren Schülern zeigen. Wer schon einmal einen Wettbewerb zwischen einem Teaching und einem Playing Pro erlebt hat, weiß ohnehin, wem eher zu trauen ist. Für Sie stellt sich diese Frage ja zum Glück nicht mehr, denn Sie lesen ja schon die richtigen Seiten zum Thema Golfschwung.

Fortsetzung mit "Anatomie & Fitting"




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Ausbildung zum Golf Instructor

Auf der Suche nach der optimalen Golfschulung hat mich der Weg bis nach Los Angeles geführt. Hier liegen die Wurzeln der Mike Austin Methode. Nach dieser wurde schon Ben Hogan unterrichtet, was viele unerwähnt lassen, gilt doch der Golfschwung des mehrfachen Turniersiegers gerne als Referenz. Auch Bücher lassen sich mit dem Namen Ben Hogan gut verkaufen. Fakt ist, dass praktisch jeder Profi-Golfer die wesentlichen Bewegungsabläufe in gleicher Weise vollführt. Zum Golfschwung von Mike Austin gab es früher nur geringe Abweichungen, mittlerwile aber immer gravierndere Unterschiede. Das erklärt aber, warum heute kaum ein Profi die Bälle so weit schlägt wie Mike Austin vor über 40 Jahren.

Mike Austin hat den Golfschwung bereits vor über 60 Jahren physikalisch und physiologisch korrekt dargestellt. Die Arbeit von Mike Austin gilt als Referenzmodell für den vollen Schwung: Eine präzise Beschreibung aller Gelenk- und Muskelaktionen von unerreichter Tiefe. Mehrere Schüler von Mike Austin haben es sich zur Aufgabe gemacht, dessen Konzept zu lehren. Wichtigster Vertreter ist hier ganz sicher
Dan Shauger, der 25 Jahre lang Mike Austin als Freund und Mitstreiter begleitet hat. Er unterrichtet in North Hollywood und bringt seinen Schülern den Golfschwung auf eine völlig andere Weise bei. Sein Unterricht ist die Basis für die folgende Abhandlung über den Golfschwung der Profis.





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Beim Golfschwung entsteht mit dem richtigem Timing in der Abwärtsbewegung ein Peitschen-Effekt. Dieser entsteht durch eine mit dem Rückschwung aufgebauten Spannung. Dazu sollte das hintere Bein möglichst nur wenig bewegt werden. Der Schläger wird allein durch das Aufdrehen der Schulterlinie über den Kopf geführt. Dies geht mit einer Gewichtsverlagerung nach hinten einher. Der Durchschwung wird dann mit einer Gewichtsverlagerung nach vorne mit gleichzeitiger Hüftdrehung eingeleitet. Die Arme folgen diesem abrupten Impuls automatisch und bauen dabei immer mehr Geschwindigkeit auf.

 

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