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CSA-Wert

CSA steht für Competition Stableford Adjustment und ist eine kontrovers diskutierte Regelerweiterung, die 2007 in Europa eingeführt wurde. Der Hintergrund ist eine faire Anpassung von Turnierergebnissen auf einem Golfplatz, die unter unterschiedlichen Vorzeichen statt fanden.

Auch bei gleichen Wetter- und Platzbedingungen wird man an zwei aufeinander folgenden Tagen selten das gleiche Ergebnis spielen. Kommen Wettereinflüsse hinzu wird es noch unwahrscheinlicher. Doch wie stark spielt man jetzt? Gibt es dafür eine Richtgröße? Wie gut ist man im Vergleich zu einem anderen Spieler? Diese Fragen habe Golfer schon sehr früh beschäftigt. Für die Ermittlung der Spielstärke eines Golfspielers wurde daher das Handicap-System entwickelt.

Nun sind aber auch nicht alle Golfplätze gleich. Da gibt es ganz schwere Par 72 Plätze mit einer Länge von mehr als 6.000 Metern und auf der anderen Seite auch Par 69 Plätze mit nur 5.300 Metern. Wie kann man denn dafür sorgen, dass nicht Spieler bevorzugt werden, die ihr Handicap auf einfachen Plätzen erspielt haben? Um die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade der einzelnen Plätze zu berücksichtigen bekommt jeder Golfspieler auf einem Platz eine Spielvorgabe. Bei einem schwierige Platz ist diese höher als das Handicap des Spielers, bei einem sehr einfachen Platz auch mal niedriger. Zur Bewertung eines Platzes und damit zur Bestimmung der Spielvorgabentabelle erhält jeder Platz vom jeweiligen Golfverband ein Course-Rating.

Das Wetter kann aber auf das Ergebnis einer Runde sehr großen Einfluß haben. Ist es notwendig auf Schlechtwetter-Turniere zu verzichten, wenn man sich ein gutes Handicap zu erspielen? Nein, auch hierfür gibt es beim Golfen einen Umrechnungsfaktor, der die bei unterschiedlichen äußeren Bedingungen gespielten Runden anpasst: Der CSA-Wert.


CSA im Detail

Der Einsatz der CSA-Regel ist ein Ausgleichsfaktor für abnormale Bedingungen während eines Wettspiels. Diese abnormalen Bedingungen können sich sowohl auf das Wetter, den Platzpflegezustand, das Layout des Platzes, die Wettspielform, aber auch auf die Zusammensetzung des Teilnehmerfeldes beziehen.

Für die Vergleichbarkeit der Ergebnisse der Spieler innerhalb eines Turniers sorgt das Handicap. Was ist aber mit der Vergleichbarkeit der Ergebnisse, wenn an unterschiedlichen Tagen auf dem selben Platz aber unter völlig verschiedenen Bedingungen gespielt wird. Muss man da nicht für eine korrekte Handicap-Wertung etwas genauer Hinschauen?

Spieler A ist ein ausgesprochener Schönwetter-Spieler und geht nur im Sommer auf den Platz, wenn die Bälle nicht nur weit fliegen, sondern auf harten Fairways auch noch weit rollen. Spieler B kann nur im Frühjahr und Herbst Turniere spielen und kämpft mehr schlecht als recht mit dem Wetter und dem viel höheren und zudem nassen Rough. Seine Bälle fliegen nicht so weit, an ein Ballrollen ist gar nicht zu denken und die meisten Bahnen spielen sich um 30 bis 60 Meter länger als im Hochsommer. Während Spieler A trotz gleicher spielerischer Fähigkeiten sich um 5 Punkte unterspielt hat, kommt Spieler B von seinem Handicap nicht runter. Aber ist das fair? Da müsste es doch eine Korrektur-Möglichkeit geben? Gibt es: Man nennt es Competition Stableford Adjustment.

Dabei wird der CSA-Wert nicht willkürlich von der Spielleitung festgelegt. Beim CSA wird die Anzahl der überdurchschnittlichen Wettspielergebnisse betrachtet. Jeder Golfer erhält eine Spielvorgabe für den zu spielenden Platz, die auf Grund des Course Ratings ermittelt wird. Das Course Rating ist also maßgebend für die Gewährung der Vorgabenschläge für die Nettowertung. Das Course Rating basiert aber wiederum immer auf durchschnittlichen Spielbedingungen. Diese durchschnittlichen Spielbedingungen herrschen aber nur selten. Allein durch die Betrachtung der erspielten Ergebnisse aller Turnierteinehmer ist es möglich, diese Abweichung von der Norm auf gerechte Weise zu erfassen. Wenn also die Anzahl überdurchschnittlicher Ergebnisse sehr hoch ist, wird davon ausgegangen, dass die Bedingungen einfacher als normal waren. Spielt die Mehrzahl der Turnierteilnehmer überdurchschnittlich schlechter als der Durchschnitt, geht man davon aus, dass die Bedingungen schwieriger als normal waren. Die Entscheidung, ob eine Anpassung durch CSA erfolgt und wenn ja, in welcher Höhe, erfolgt daher durch die Software, mit der auch die Turnierergebnisse ausgewertet werden.

Wenn Sie mehr zu diesen die Spielvorgaben beeinflussenden Faktoren wissen wollen, klicken Sie auf einen der folgenden Links:





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Wußten Sie es schon?

Das derzeit längste Par 5 Loch Europas mit 612 Meter Länge befindet sich in Österreich. Der GC St. Oswald-Freistadt darf sich damit schmücken.


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