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Callaway

Callaway ist ein amerikanischer Golfschläger-Hersteller, der sich vor allem durch seinen Driver "Big Bertha" einen Namen gemacht hat.

Zur Geschichte von Callaway Golf

Im Jahre 1982 erwarb Ely Callaway für rund 400.000 Dollar den kleinen Golfschläger-Hersteller Hickory Stick Ltd. Das Besondere an deren Produktion waren ein Stahlschaft in einer Umhüllung aus Hickoryholz. Dieses kleine Unternehmen war der Grundstein eines eizigartigen Aufstiegs im Bereich der Golfschläger-Herstellung. Heute gehört Callaway Golf zu den drei größten Schlägerproduzenten der Welt und ist ein börsennotierte US-Unternehmen mit mehreren tausend Mitarbeitern.

Dabei betrug im Jahre 1988 der Umsatz gerade mal 5 Millionen Dollar, steigerte sich dann aber innerhalb von 8 Jahren auf über 800 Millionen Dollar. Im Jahr 1996 galt das Unternehmen schließlich als der weltweit größte Hersteller von Golfequipment. Zum Erfolgsrezept des 2001 verstorbenen Ely Callaways gehört neben Fleiß vor allem der richtige Riecher für bahnbrechende Neuerungen. Er ist für einige der größten technologischen Weiterentwicklungen im Bereich des Golfschlägerbaus seit dem Jahr 1988 verantwortlich.

So entwickelte Callaway 1988 einen neuartigen Eisenschläger mit einem bahnbrechend geformten Schlägerkopf, der die Bezeichnung S2H2 trug. 1989 bringt Callaway den dazu passenden S2H2 Driver auf den Markt. 1991 folgt dann der Golfschläger, mit dessen Namen das Unternehmen Callaway Golf im sofort in Verbindung gebracht wird: Big Bertha. Der Big Bertha Driver verfügte über einen überdimensionierten Schlägerkopf und hat seinen Namen von einer Kanone, genauer einem Haubitzen-Geschütz, das im Ersten Weltkriegs von den Deutschen als eine Art "Wunderwaffe" erbaut wurde. Namensgeberin dieser Kanone war wiederum Bertha Krupp von Bohlen und Halbach, die Ehefrau des Erbauers Gustav Krupp. Zur damaligen Zeit war dieser Big Bertha Driver hochgradig modern und unterschied sich radikal von den bis dahin bekannten und üblichen Hölzern. Während die meisten anderen Holzschläger aus Persimonenholz gefertigt wurden, verwendete Callaway einen komplett aus rostfreiem Stahl gefertigten und mit 190 Kubikzentimetern einen für damalige Verhältnisse extrem großen Schlägerkopf. Im Laufe der Zeit wurden immer mehr Schlägerserien mit dem Namenszusatz "Big Bertha" auf den Markt gebracht. Bis heute gibt es daher auch Eisensätze unter dieser Bezeichnung.

Das bei weitem umstrittenste Produkt aus dem Hause Callaway ist mit Sicherheit der ERC II Driver. Durch seine nachgebende Schlagfläche sorgte er für deutlich mehr Länge auch bei geringerer Schlägerkopfgweschwindigkeit. Zum einen führte diese Technik zu Wettbewerbsverzerrungen, zum anderen haben schon die Fortschritte im Bereich der Golfbälle dazu geführt, dass viele Golfplätze vor allem für die Golf-Professionals zu kurz sind. Was für Prfis schon länger galt, wurde nun uch im Amateurbewreich festgesetzt. Der ERC und eine ganze Reihe vergleichbarer Schläger wurden für Turniere nicht mehr zugelassen. Der mit einem sog. Trampolin-Effekt in der Schlagfläche erzielte Längenvorteil ist nur noch auf privaten Runden einsetzbar.

1992 ging das Unternehmen Callaway Golf ürigens an die New Yorker Börse. Ein Jahr später wurde die Callaway Golf Company Foundation gegründet, eine Organisation, die bedürftige Menschen unterstützt. Seit einiger Zeit gehört zur Callaway-Firmengruppe auch der Putterhersteller Odyssey und die Schlägermarke Ben Hogan.

Schon immer haben viele große, namhafte Professionals mit Schlägern von Callaway ihre Erfolge erzielt. Der aktuell bekannteste Spieler ist sicher Phil Mickelson, der auch schon mit zwei exakt auf ihn abgestimmten Drivern auf eine Turnierrunde gegangen ist. Aber auch dieses exakte Anpassen an die Bedürfnisse der Kunden ist eines der Erfolgsrezepte, die bis heute für die Führungsposition verantwortlich sind.





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Wußten Sie es schon?

Der nördlichste Golfplatz der Welt befindet sich auf Grönland. Es ist der Sondie Arctic Desert Golfclub in Kangerlussuaq. Der südlichste Golfplatz der Welt befindet sich in Ushuaia in Argentinien.


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