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Glosse: Golfmoderation beim ZDF

Golf bei Olympia angekommen, aber nicht beim ZDF!

Was waren das für schöne Bilder von den olympischen Golfturnieren in Rio 2016. Ein schön angelegter Golfplatz, entspannte Spieler und überraschend viele Zuschauer. Immerhin ist Golf eine echte Randsportart in Brasilien. Der neue Olympia-Course ist erst der dritte Golfplatz im Raum der Millionenstadt Rio.

Olympia in Rio 2016

Auch die Leistungen der Golfer können sich sehen lassen. Bei Wind und Wetter aktiv, wurden zum Teil ganz hervorragende Runden ins Clubhaus gebracht. Etwas weniger hervorragend waren allerdings die Leistungen der Kommentatoren. Vor allem der Live-Stream beim ZDF hätte einen Fachmann verdient gehabt. So durften sich die Golfer über die wildesten Aussagen und Behauptungen erfreuen. Unterm Strich bleibt als Fazit, dass Golf bei Olympia angekommen ist und gute Chancen hat sich, dauerhaft zu etablieren. Beim ZDF ist der Golfsport leider noch ein echter Fremdkörper. Hier ein paar Kostproben der aberwitzigen Böcke während der Übertragungen.

Par 3 oder Par 4, Slice oder Draw, Bogey oder Birdie? Das kann man schon mal verwechseln. Die meisten Zuschauer merken es vielleicht ja nicht. Nach Ende von Runde 1 wurden den Zuschauern dann zum Beispiel weitere 56 Löcher in Aussicht gestellt. Es ist aber auch verflixt mit diesem Sport. Neben all den englischen Fachausdrücken braucht man dann auch noch ein Mathematik-Studium um 18 mal 3 auszurechnen. Das ist schon schwer.

Kritisch wird es dann, wenn zu Spielern Kommentare abgegeben werden, nur um vorzutäuschen, im Bereich Golf ein Fachmann zu sein. Das ist peinlich. Da wird einem Henrik Stenson der Sieg bei der diesjährigen Open nur zugeschreiben, weil ein Phil Mickelson in der Finalrunde angeblich zu viele Fehler gemacht hat. Fakt ist, dass Stenson und Mickelson eine unfassbare Runde gespielt haben und Mickelson hinterher feststellen musste, dass er noch nie eine so gute Finalrunde gespielt hat, nach der er nicht gewonnen hat.

Auch zu Justin Rose fehlte jegliches Fachwissen, wurde ihm doch im Jahre 2014 ein Sieg beim Masters untergejubelt. Das hätte er sicher gerne gehabt. Seinen Majortitel holte er aber 2013 bei der US Open auf dem Merion Golf Course in Pennsylvania. Übrigens auch da war Phil Mickelson der Runner-up.

Beim Damenturnier wurde leider das Geschwafel auch nicht besser. Hier fehlte dann aber zudem jegliches Längenverständnis für das Damengolf. Irritiert von den Abschlägen der Herren in der Vorwoche, wurde ein Abschlag von Miriam Nagel mit einem Holz 3 auf über 270 Metern taxiert. So etwas schafft bestenfalls Henrik Stenson mit seinen 12 Grad Hölzchen. Tatsächlich waren es auch hier bei der für Brasilien startenden Deutschen eher 210 Meter. Es bräuchte ja auch keine Damenabschläge, wenn es keine unterschiedlichen Längen bei den Drives gäbe. Aber woher soll man das beim ZDF wissen?


Trotzdem klare Forderung: Mehr Golf im Free-TV!

Natürlich muss man dankbar sein, wenn im Free-TV immer mal wieder auf den Golfplatz geschaltet wird. Auch einen von sechs Kanälen beim Streaming-Angebot des ZDF für Golf einzurichten, war großartig. Beim Damenturnier war es schon weniger, aber auf unserem Portal wird über Frauengolf auch kaum berichtet. Bevor es aber beim ZDF übersehen wird, sei hier mal eines angemerkt. Mit der App Live-TV konnte man neben dem Fernsehbild auch die 6 Streaming-Kanäle sehen. Dabei wurde immer angezeigt, wie groß die Sehbeteiligung war. Beim Herrenturnier lag der Anteil bei 7 bis 11%, bei den Damen immerhin noch zwischen 5 und 9%. Keine andere Sportart außer Fussball oder Handball hat es auf mehr als 10% gebracht.

Bei der dritten Runde der Damen verfolgten am Freitag Nachmittag das Geschehen 9% der Zuschauer. Zeitgleich schauten 5% bei der ARD "Panda, Gorilla & Co.". Es gibt offensichtlich mehr Golffans in Deutschland als Menschen, die sich eingesperrte Tiere anschauen mögen. Vielleicht gehen die Herren Programmdirektoren einmal in sich und geben dem Golfsport eine neue Chance.

Vielleicht findet sich dann auch ein Moderator, der den Golfsport mit etwas mehr Begeisterung vermittelt. So hatte das mehr den Charme eine Live-Übertragung von einer Kaninchenzüchter-Ausstellung. Golf ist spannend, Golf macht Spaß - leider nicht beim ZDF. Aber noch haben wir Hoffnung ...



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"Manch ein Golfer steht zu nah am Ball - auch nachdem er geschlagen hat."
Sam Snead




Hintergrund

Golf bei Olympia

Bisher war Golf nur bei den Olympischen Sommerspielen 1900 und 1904 im Programm. Bei den Sommerspielen in Rio de Janeiro 2016 werden nach einer Pause von 112 Jahren wieder Wettkämpfe in dieser Disziplin ausgetragen.

Für die Spiele 1900 in Paris wurden zwei Golfturniere vom IOC als olympisch anerkannt: Eines für Damen und eines für Herren. Die US-Amerikaner Margaret Abbott und Charles Sands waren die ersten Olympiasieger. Auf dem 9-Loch-Platz der Société du Sport in Compiègne, einem Ort 80 km nördlich von Paris, spielten die Damen eine Runde, die Herren vier. Es nahmen insgesamt 22 Golfer teil, 10 Damen und 12 Herren.

In St. Louis 1904 wurde der Damen-Wettbewerb durch einen Mannschaftswettbewerb ersetzt. Gespielt wurde im Glen Echo Country Club auf einem Platz mit 18 Löchern. Am Einzelwettbewerb nahmen 75 Herren teil. Gold gewann überraschend George Lyon, einer der drei teilnehmenden Kanadier. Alle anderen Teilnehmer kamen aus den USA.

Auf der 121. IOC Sitzung am 9. Oktober 2009 in Kopenhagen wurde Golf wieder in das olympische Programm aufgenommen. Geplant sind je ein Turnier für Damen und Herren, gespielt werden vier Runden von je 18 Löcher.





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Golfbegriffe (33):  Loch

Das Loch ist das Ziel des Golfers auf jeder Golfbahn. Es muss einen Durchmesser von viereinviertel Inch (107,9 Millimeter) und eine Tiefe von mindestens vier Inch (101,6 Millimeter) haben. Der Locheinsatz muss mindestens 2,5 cm unter der oberen Lochkante sitzen. Als Loch bezeichnet man meistens auch die gesamte Spielbahn vom Tee bis zum Loch. Auf 18 Löcher einigte man sich übrigens erst 1764, als man in St. Andrews diese Anzahl festlegte; zuvor hatte man in St. Andrews noch 22 Löcher.

 

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